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EPAL führt ISPM 15 ein
Die weltweiten Märkte werden unbegrenzt zugänglich, Transporte von irgendwo nach überall sind keine Seltenheit mehr – die Welt des Transportes schrumpft. Nicht nur Stahl, Öl, Gemüse und all die anderen nützlichen Dinge, die wir tagtäglich gerne verwenden, werden um die halbe Welt transportiert, sondern mit ihnen auch eine große Menge winzig kleines, mit bloßem Auge kaum sichtbares, Ungeziefer. KleinerSchädling – erschreckend große Wirkung!

Diese Schädlinge, die in der fremden Umgebung keine natürlichen Feinde haben, können sich ungehindert ausbreiten und zu einer ernstzunehmenden Gefahr werden: - sie verdrängen einheimische Arten. Der Lebensraum wird von fremden Schädlingen regelrecht eingenommen, die einheimischen Arten können dem eingeschleppten „Feind“ nichts entgegensetzen! - sie stören Abläufe, die sich natürlicherweise in einem Ökosystem eingespielt haben, ein gefährliches Ungleichgewicht entsteht! - sie übertragen neue, bisher nicht auftretende Krankheiten und Parasiten, auf die heimische Arten nicht eingestellt sind und stellen so eine Gefahr für heimische Tiere und Menschen dar!

Die Welt ist ein Dorf

Das Auftauchen neuer Arten in Ökosystemen ist ein natürlicher Vorgang, der seit Jahrmillionen überall auf der Welt abläuft, allerdings haben sich unter modernen Möglichkeiten die Maßstäbe völlig verändert. Unterschiedlichste Transporte machen die Welt zu einem Dorf.

So würde beispielsweise die „Wollhandkrabbe“ aus dem Chinesischen Meer aus eigener Kraft nie die Elbmündung, geschweige denn elbaufwärts sogar Magdeburg erreichen. Ozeandampfer, die täglich aus China im Hamburger Hafen landen, machen es möglich.

Über die Hälfte der 47 Nematodenarten sind Parasiten und/oder Krankheitserreger. Pflanzen, Tiere und Menschen haben natürlicherweise keine Abwehrkräfte gegen diese Krankheiten. Da die eingeschlepptenSchädlinge nicht in ihrem natürlichen Lebensraum sind, haben sie keine Feinde und können sich ungehindert vermehren.

Nach Schätzungen der EU-Kommission entstehen durch die neuen, eingeschleppten Arten jährlich Schäden in Höhe von 12 Milliarden €.

Besonders stark von den Schäden betroffen sind Land- und Forstwirtschaft und damit auch die Holzindustrie. Unbehandeltes Rohholz und Verpackungsholz sind ideale „Mitfahrgelegenheiten“ für Schadorganismen, die sich im Holz entwickeln und sich verbreiten. In Europa sind auf diese Weise der Asiatische Laubholzbock (Anoplophora glabripennis) und der Kiefernholznematode (Bursaphelenchus xylophilos), die beide gefährliche Schädlinge bekannt sind, eingeschleppt worden.

Der Asiatische Laubholzbock (ALB) befällt vitale Laubbäume, der Reifungsfraß seiner Larven führt zum massenhaften Absterben der Bäume. Für Berlin wurde der Schaden, der allein durch den Laubholzbock durch einen Befall der Ahornbäume verursacht wurde auf 96 Mio. € geschätzt, wenn nichts gegen ihn unternommen würde.

ISPM 15

Um derartige Bedrohungen für unsere Wälder und die Lebensräume heimischer Arten auszuschließen, wurde durch das FAOPflanzenschutzabkommen IPPC (International Plant Protection Convention) der ISPM 15-Standard ausgegeben.

Ziel des Standards ist die Verhinderung der Ein- und Verschleppung von Schädlingen durch Paletten und sonstige Holzverpackungen. Erreicht wird dies durch die Behandlung der Holzverpackung mit der Chemikalie Methylbromid, oder durch eine Hitzebehandlung des Holzproduktes.

Da EPAL schon seit Jahren auf den Einsatz jeglicher Chemikalien bei der Behandlung von Paletten verzichtet, ist der ISPM 15-Standard bei uns ausschließlich durch das Erhitzen der Paletten zu erreichen.

In der Trockenkammer müssen die Paletten eine Kerntemperatur von min. 56°C für 30 Min. haben, dann kann davon ausgegangen werden, dass Schädlinge, deren Eier, Larven und Puppen die Behandlung garantiert nicht überstehen.

Nur so kann der gefährlichen Einfuhr von fremden Schädlingen Einhalt geboten werden, deren wirtschaftlichen und ökologischen Schaden zurzeit niemand ermessen kann.

Viele Länder, gerade außerhalb von Europa, haben das erkannt und verbieten deshalb grundsätzlich die Einfuhr von Holz, das nicht ISPM-15 gemäß behandelt ist und auch für den Handel innerhalb Europas ist die obligatorische Einführung dieses Standards eine Frage der Zeit. EPAL bietet jetzt schon die größtmögliche Sicherheit. Alle neu produzierten Paletten sind ab 01.01.2010 ISPM-15 konform hitzebehandelt. Für die Verwender von EPAL-Paletten bietet das den Vorteil weltweiter, uneingeschränkter Akzeptanz.

 
 
 
 
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